Maria-Anna-Heese'sche Stiftung
 
 

Maria-Anna-Heese'sche Stiftung

Geschenk von bleibendem Wert
Als die wohlhabende Werlerin Marianne Heese im Jahr 1854 ihr Testament verfasste, machte sie der Stadt Werl und ihren Bürgern ein Geschenk von bleibendem Wert. Die kinderlose Witwe, die selbst in großer Einfachheit lebte, setzte den Frauen- und Jungfrauenverein als Universalerben ein und bestimmte, dass aus dieser Erbschaft „ein Institut zur Erziehung armer katholischer Kinder und ein Hospital zur Pflege Kranker“ eingerichtet werden solle.

Im Alter von 75 Jahren verstarb Marianne Heese 1863 schließlich an Herzschwäche. Doch mit ihrem Testament hatte sie den Grundstein für die Maria-Anna-Heese’sche Stiftung, die 1870 Rechtskraft erhielt, gelegt und wurde so zu einer der größten Wohltäterinnen der Stadt Werl.

Gründung des Mariannen-Hospitals
Das Wohl der Kranken und Schwachen lag Marianne Heese, die in zweiter Ehe mit einem Arzt verheiratet war, zeitlebens besonders am Herzen. Mit ihrem Testament schuf sie das Fundament für eine organisierte Krankenpflege in Werl und legte so auch den Grundstein für das Mariannen-Hospital, welches 1864 im Elternhaus der Wohltäterin eingerichtet wurde. Das Haus an der Kämperstraße diente etwa 40 Jahre als Krankenhaus, ehe ein größerer Neubau erforderlich wurde. 1904 zog das Mariannen-Hospital dann an die Unnaer Straße um, wo in zweijähriger Bauzeit ein dreistöckiges Krankenhausgebäude errichtet worden war.

Krankenhaus im Wandel der Zeit
Das Krankenhaus in Trägerschaft der Stiftung bekam aufgrund seiner Bedeutung für die Stadt 1982 zusätzliche Unterstützung durch den Krankenhaus-Förderverein, der sich aus einer Bürgerinitiative heraus gegründet hatte. In den neunziger Jahren erfolgten dann umfassende Modernisierungsmaßnahmen, ehe das Mariannen-Hospital im Jahr 2000 mit der Gründung des Katholischen Hospitalverbundes Hellweg gGmbH in einen starken Verbund eintrat.

Vielfältige soziale Einrichtungen
Auch nachdem das Mariannen-Hospital in einen größeren Neubau umgezogen war, diente das Geburtshaus der Marianne Heese weiterhin sozialen Einrichtungen. Zunächst beherbergte es mehrere Jahrzehnte lang das von den Vinzentinerinnen geführte Elisabeth-Kinderheim. Später folgte diesem eine sozialtherapeutische Einrichtung, das Elisabeth-Haus, welches jedoch im Sommer 1987 wegen sinkender Unterbringungszahlen geschlossen werden musste.

Von 1989 an diente das Haus an der Kämperstraße dann einige Zeit als Übergangswohnheim für Über- und Aussiedler, ehe es 1995 einer neuen Bestimmung übergeben wurde. Nach einem entsprechenden Umbau des Gebäudes konnten hier im Jubiläumsjahr der Stiftung zwölf stadtnahe, altengerechte Wohnungen eingerichtet werden. 

Pädagogisches Engagement
Auch die Maria-Anna-Heese’sche Stiftung selbst hat sich stetig weiterentwickelt und ist zu einer der bedeutendsten sozialen Einrichtungen der Stadt Werl geworden. Vier der Werler Tageseinrichtungen für Kinder befinden sich in ihrer Trägerschaft. Hierzu gehören der bereits seit 1959 bestehende St.-Vinzenz-Kindergarten, der St.-Michael-Kindergarten in der Hohen Fahrt, der 1995 errichtete Marianne-Heese-Kindergarten (Familienzentrum) sowie das Schulkinderhaus Norbertschule.

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