Historie
 
 
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Marianne Heese
Südflügel des 1902 errichteten Mariannen-Hospitals


Historie

Das Mariannen-Hospital Werl ist ein modernes Krankenhaus – und kann zugleich auf eine lange Geschichte zurückblicken. Diese begann vor mehr als 150 Jahren, als die wohlhabende Werler Witwe Marianne Heese 1854 in ihrem Testament bestimmte, dass aus ihrem Nachlass neben einem Institut zur Erziehung armer katholischer Kinder ebenfalls „ein Hospital zur Pflege Kranker“ eingerichtet wird. Damit wurde der Grundstein für die Maria-Anna-Heese’sche Stiftung gelegt, aus der auch das Mariannen-Hospital erwachsen sollte.
(Eng begleitet durch die katholischen Gemeinden in Werl entstand aus dem Nachlass Marianne Heeses in der Region erstmals ein Ort der organisierten Krankenpflege sowie auch die christlich-katholische Tradition des Krankenhauses.)

Gründungsjahr 1864
Zunächst fand das Hospital seinen Platz in der Kämperstraße, im Geburtshaus der Wohltäterin. Die Zustimmung hier ein Krankenhaus einzurichten wurde 1864 - ein Jahr nach dem Tod von Marianne Heese – von Pfarrer Gustav Alterauge erteilt. 1881 wurde ein Erweiterungsbau erforderlich, den die Stiftung aus eigenen Mitteln finanzieren konnte. Mit der wachsenden Bevölkerung reichte der Platz für die Kranken dennoch bald nicht mehr aus und ein größerer Neubau wurde notwendig.

Umzug an die Unnaer Straße
1902 wurde mit dem Bau für das neue Krankenhausgebäude, das auf drei Ebenen Platz für 94 Kranke und 14 Schwestern bieten sollte, begonnen. Bereits zwei Jahre später konnte das Mariannen-Hospital an seinem neuen Platz an der Unnaer Straße den Betrieb aufnehmen. Bis 1946 wurde das Hospital zunächst als Belegkrankenhaus geführt und diente in den beiden Weltkriegen auch als Lazarett.

Kontinuierliche Erweiterungsbauten
Bereits einige Jahre nach seiner Inbetriebnahme erhielt das Mariannen-Hospital einen Erweiterungsbau, der 1911 seiner Bestimmung als Isolier-Abteilung zugeführt wurde.
Die dynamische Entwicklung des Krankenhauses in den folgenden Jahrzehnten wurde ab 1982 auch von dem Krankenhaus-Förderverein unterstützt, der sich aus einer Bürgerinitiative heraus gründete. Die kontinuierlichen Modernisierungsmaßnahmen setzten sich 1991 mit der Fertigstellung eines neuen Bettenhauses sowie der Komplettsanierung des Altbaus in den Jahren 1996 und 1997 fort. Außerdem konnte zum Jahrtausendwechsel eine neue Intensivstation eingerichtet werden.

Zertifizierte Qualität und starke Partner
Im neuen Jahrtausend baute das Mariannen-Hospital seine Leistungsstärke weiter aus. Das Jahr 2000 war dabei vor allem durch die Gründung der Katholischen Hospitalvereinigung Hellweg gGmbH und die Unterzeichnung des Kooperationsvertrages mit dem Katharinen-Hospital Unna geprägt. Seit 2002 wird das Mariannen-Hospital außerdem kontinuierlich nach den Qualitätskriterien der DIN EN ISO 9001:2000 überprüft und zertifiziert. Damit ist die Qualität des Krankenhauses nun auch nach außen hin transparent.

Moderne Versorgungskonzepte
Mit dem Neubau des OP-Traktes und der Einrichtung zwei hochmoderner OP-Säle im Jahr 2004 hat sich die Versorgungsqualität für die Patienten weiter erhöht. Doch zu einer modernen Versorgung gehört auch eine enge Vernetzung zwischen stationärem und ambulantem Sektor. Diese Erkenntnis hat sich in Werl schon lange durchgesetzt und so wurde 2001 mit der Einrichtung eines Therapiezentrums auf dem Krankenhausgelände sowohl räumliche als auch fachliche Nähe zwischen den verschiedenen Versorgungsbereichen geschaffen.

Lange und erfolgreiche Geschichte
Dass das Werler  Hospital ein Krankenhaus mit einer langen und erfolgreichen Geschichte und wirklicher Tradition ist, befand 2009 auch die Jury des Werler Wirtschaftsrings und verlieh dem Mariannen-Hospital den Siederpreis. Damit würdigte sie das Krankenhaus, welches mit rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber der Stadt Werl ist, als bedeutenden Wirtschaftsfaktor sowie als Versorgungszentrum mit hohem und modernem Standard. Durch die Kooperation mit dem Katharinen-Hospital Unna und dem Marienkrankenhaus Soest und der sich daraus ergebende Bündelung medizinischer Kompetenzen soll dieser auch in Zukunft weiter ausgebaut werden.

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