Mariannen-Hospital Werl

Mariannen-Hospital Werl

Unnaer Straße 15, 59457 Werl

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Öffnungszeiten:

Mo, Di, Do 18 bis 22 Uhr
Mi, Fr 13 bis 22 Uhr
Sa, So und an Feiertagen 8 bis 22 Uhr

Grafik der Gefäße

Gefäßmedizin

Unter verengten Gefäßen und Durchblutungsstörungen leidet im Alter jeder dritte Mensch, insbesondere Diabetiker sind betroffen. Das Mariannen-Hospital Werl bietet eine umfassende Versorgung innerhalb der Gefäßmedizin. In einem modern ausgestatteten Gefäßlabor untersuchen und behandeln die spezialisierten Fachärzte Patienten mit Verengungen der Gefäße in den Beinen.

Diabetes mellitus: Warum Gefäßmedizin hierbei wichtig ist

Das Team der Inneren Medizin arbeitet insbesondere im Blick auf Menschen mit Diabetes mellitus mit großer Erfahrung und sehr intensiv am Thema Durchblutungsstörungen. Dabei ist unser wichtigstes Ziel: Große Gefäßoperationen und vor allem Amputationen sollen möglichst verhindert werden. So können wir für viele Patienten eine hohe Lebensqualität erreichen.
Erkrankungen der Gefäße zählen zu den häufigsten Krankheitsbildern unserer Gesellschaft. Der Schwerpunkt Gefäßmedizin hat sich am Mariannen-Hospital vor allem vor dem Wissen entwickelt, dass dauerhafte Gefäßschäden aufgrund mangelnder Durchblutung insbesondere in den Beinen häufige Folgeerkrankungen des Diabetes mellitus sind. Sie sind die Ursache für hohe bzw. Majoramputationen (oberhalb des Knöchels).

Fachübergreifend

Das Wissen um die direkten Zusammenhänge der arteriellen Verschluss­krankheit, koronaren Herzkrankheit, des Schlaganfalls, von Nieren­funktions­störungen und Stoff­wechsel­erkrankungen wie Diabetes mellitus erfordert eine fach­über­greifende Diagnostik und Therapie. Diese wird kompetent im Mariannen-Hospital angeboten.

Weitere Leistungen

Diagnostik von Gefäßerkrankungen

Neben den bekannten Unter­suchungs­methoden und der persönlichen Besprechung von Symptomen und Beschwerden werden zur Diagnostik im Schwerpunkt Ultraschall- und Röntgen­unter­suchungen eingesetzt.

Viele Vorteile bietet die FCDS, die Ultra­schall­unter­suchung, bei der der Blutfluss farbig dargestellt wird. So können auch geringe Schwächen sicher erkannt werden. Mit diesem speziellen Gefäß­ultraschall (Farbcodierter Duplex-Ultraschall) wird völlig schmerzlos der Zustand der Venen, der Venenklappen und der Blutfluss genau beurteilt.

Auch die DSA, die Digitale Subtraktions­angio­graphie, wird im Mariannen-Hospital kompetent durchgeführt. Sie bedeutet, dass mithilfe von Computer­technik die vor und nach Kontrast­mittel­gabe gewonnenen Röntgen­bilder über­einander­legt und alles (digital) entfernt, was sich nach dem Kontrollbild nicht verändert hat. Durch diese Bearbeitung bleiben nur noch die Bereiche übrig, in denen sich das Kontrastmittel befindet.

Alternativ arbeitet die Innere Medizin mit einem völlig innovativen Verfahren der Gefäß­darstellung: Patientinnen und Patienten, die durch eine Kontrast­mittel­gabe zu hoch belastet würden, wird eine anerkannte eigene Methodik angewendet: In diesen Fällen wird statt Kontrast­mittel alternativ Kohlensäure zur Gefäß­darstellung genutzt.

Therapie von Gefäßerkrankungen

Um verengte Blutgefäße ohne Operation behandeln zu können, setzt das Mariannen-Hospital deshalb auf modernste Therapie­möglichkeiten – vor allem im Gefäßlabor. Das Herzstück ist die DSA-Anlage der neuesten Generation. Mit diesem Gerät kann die so genannte „Digitale Subtraktions­angio­graphie“ (DSA) durchgeführt werden. Häufig konnen hiermit weitere Operationen oder sogar Amputationen insbesondere beim Diabetischen Fußsyndrom vermieden werden.

Die Blutgefäße werden dabei mittels Röntgen­strahlen sehr deutlich sichtbar, Engstellen sind klar erkennbar. Das hier mögliche Verfahren zur Verbesserung der Gefäß­situation ist die sogenannte PTA (Percutane Transluminale Angioplastie). Sie ist eine Ergänzung zur Angio­graphie. Hierbei können Gefäß­ver­engungen durch den Einsatz eines Ballon­katheters (Ballon­dilatation) wieder erweitert werden. Es bestehen Erfahrungen beim Vorbringen des Katheters bis in die kleinsten Gefäße, was insbesondere für DFS-Patienten große Wichtigkeit hat. Wird eine Engstelle im Gefäß entdeckt, wird in das betroffene Gefäß ein Katheter eingebracht, der als „Arbeitskanal“ dient. Über diesen Führungs­katheter wird ein haarfeiner Führungs­draht durch die verengte Stelle hindurch bis in die fern gelegenen Abschnitte des Gefäßes eingeführt. Dieser Draht dient als Schiene für den darüber ein­zu­führenden Ballon­katheter. Der besteht aus einem sehr feinen Kunst­stoff­schlauch. Er ist markiert und bei der Röntgen­durch­leuchtung sichtbar. Der Ballon wird ganz exakt in die Verengung eingebracht. Durch Aufpumpen wird die enge Stelle aufgeweitet.

Durch die Kontrast­mittel­darstellung oder die Darstellung des Gefäßes mit Hilfe der Kohlen­säure wird das Ergebnis der Behandlung sofort beurteilbar. Sie ist in über 90 Prozent der Fälle erfolgreich, so dass in der Regel nur noch leichtgradige Verengungen, die keine Beschwerden mehr verursachen, zurück­bleiben. Die Behandlung ist nahezu schmerzfrei.

Dr. Jan Aqua

Chefarzt

DSA-Anlage (Digitale Subtraktions Angiographie): Patient wird untersucht von dem Arzt und seiner Assistentin

Schonende Behandlungsmöglichkeit

Unterstützt durch eine DSA-Anlage (Digitale Subtraktions Angiographie) der neuen Generation können diese Verfahren für die Patienten äußerst schonend durchgeführt und häufig weitere Operationen oder sogar Amputationen insbesondere beim Diabetischen Fußsyndrom vermieden werden.

Kontaktinformationen

Ärztliche Leitung

Dr. Jan Aqua

Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie

Sektion Angiologie

Abdulsalam Hashim Alani

Facharzt für Innere Medizin und Angiologie

Kontakt

Birgit Hempe
T:
0 29 22 / 801 - 21 03
F: 0 29 22 / 801 - 21 50

Sprechzeiten

Öffnungszeiten des Sekretariats
Montag bis Freitag 7.30 bis 16.30 Uhr

So finden Sie uns

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Unnaer Straße 15

59457 Werl