Mariannen-Hospital Werl

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Mariannen-Hospital Werl

Unnaer Straße 15, 59457 Werl

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Öffnungszeiten:

Mo, Di, Do 18 bis 22 Uhr
Mi, Fr 13 bis 22 Uhr
Sa, So und an Feiertagen 8 bis 22 Uhr

Gastroenterologie

Die Innere Abteilung des Mariannen-Hospitals ist im Rahmen des Bereiches Gastro­entero­logie - der Prävention, Diagnostik und Therapie der Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes - auf endo­sko­pische Unter­suchungen spezialisiert. Jährlich werden etwa 2500 solcher Unter­suchungen durchgeführt. Dazu gehören neben den Darm­spiegelungen endo­skopische Unter­suchungen des Magens und der Lunge. Auch die aufwändige Spiegelung der Gallen­wege, die so genannte ERCP, wird am Mariannen-Hospital mit hoher Routine durchgeführt. Bei allen Unter­suchungen finden auch die notwendigen Inter­ventionen statt. Patienten werden nach den Vor­unter­suchungen durch die nieder­gelassenen Ärzte in die Innere Abteilung überwiesen und hier von einem Team aus Fachärzten weiter betreut.

Vorsorge ist wichtig

Zentrale Themen für Patienten mit Risiken, von einer Erkrankung des Magen-Darm-Traktes betroffen zu sein, sind die Vorsorgeuntersuchungen. In diesem Rahmen können sehr frühzeitig Probleme erkannt und direkt behandelt werden. Das Mariannen-Hospital bietet ein großes Spektrum an Untersuchungen und Behandlungsmöglichkeiten für eine Vielzahl von Patienten.

Diagnostik

Zur Diagnostik stehen in der Inneren Abteilung mit den Schwerpunkten Gastroenterologie und Diabetologie moderne Verfahren zur Verfügung:

  • Sonographie (Ultraschalluntersuchung), Doppler-Sonograhie
  • ERCP (Röntgenuntersuchung der Gallenwege, Gallenbalse und des Pankreasgangs
  • Magenspiegelung (ÖGD)
  • Koloskopie (Darmspiegelung)
  • Bronchoskopie (Spiegelung der Bronchien)
  • EKG, Langzeit-EKG, Belastungs-EKG
  • Langzeitblutdruckmessung
  • Transthorakale Echokardiographie
  • transösophaeaale Echocardiographie (Ultraschalluntersuchung von der Speiseröhre aus)
  • Lungenfunktionsmessung mittels Body-Plethysmographie
  • Laufbandergometrie
  • Venenschlussplethysmografie und Phlebodynamometrie
  • i.a. DSA (intraarterielle digitale Subtraktionsangiographie)
  • CO2-Angiographie (Gefäßdarstellung mit Kohlensäure als Kontrastmittel)
  • Lichtreflexionsrheographie

Darmkrebs

Vorsorge

Gezielte Vorsorge­unter­suchungen sorgen dafür, Darmkrebs im Früh­stadium zu erkennen. Daher sollte jeder ab dem 50. Lebensjahr die jährlich empfohlenen Präventions­angebote wahrnehmen, Risiko­gruppen bereits ab dem 40. Lebensjahr. Es gibt verschiedene Früh­erkennungs­unter­suchungen: Der Hämoccult­test, der jährlich angewendet werden sollte, ist ein Test auf verstecktes Blut im Stuhl. Eine Alternative zum Hämoccult­test ist der immuno­logische Occulttest. Er bietet den Vorteil, dass er noch spezifischer nach Blutspuren in der Stuhlprobe sucht. Die sicherste und aussage­kräftigste Methode zur Früh­erkennung und Diagnostik von Darmkrebs ist die Darm­spiegelung, die Koloskopie. Mit ihr lassen sich selbst kleinste Schleim­haut­ver­änderungen, Tumore oder Polypen aufspüren und beseitigen. Ab dem 55. Lebensjahr hat jeder Anspruch auf eine Darm­spiegelung als Früh­erkennungs­maßnahme (Kosten­über­nahme durch die Kassen).

Risikofaktoren

Die Entstehung von Darmkrebs wird durch eine Reihe von Risiko­faktoren begünstigt. Dazu zählen chronisch entzündliche Darm­erkrankungen wie Colitis ulcerosa. Vor allem aber gehören Menschen, die unter Darm­polypen leiden, zur Haupt-Risikogruppe. Die erbliche Vorbelastung spielt ebenfalls eine Rolle. Das Risiko, an Polypen und Darmkrebs zu erkranken, ist um das Zwei- bis Vierfache erhöht, wenn enge Familien­angehörige bereits erkrankt sind oder waren. Übergewicht, Bewegungs­mangel, Rauchen und eine Ballaststoff­arme sowie fettreiche Ernährung werden ebenfalls mit einer höheren Rate an Darm­krebs­erkrankungen in Verbindung gebracht.

Symptome

In 90 Prozent der Fälle entwickelt sich Darmkrebs aus gutartigen Wucherungen der Darmschleimhaut, so genannten Polypen. Viele dieser Wucherungen entarten im Lauf von sechs bis zehn Jahren zu bösartigen Tumoren. Da diese Tumore über viele Jahre keine Symptome zeigen, werden sie meist erst im fortgeschrittenen Stadium entdeckt. Zu diesem Zeitpunkt sind die Therapie­möglichkeiten schon eingeschränkt, da sich möglicherweise bereits Metastasen gebildet haben, die in benachbarte Organe eingedrungen sein können. Umso wichtiger ist deshalb eine konsequente und regelmäßige Darmkrebs-Vorsorge. Und auch die Selbst­beobachtung ist entscheidend. Blut im Stuhl, Bauch­beschwerden, eine stärkere Gewichts­abnahme, Unwohlsein oder wechselnde Stuhl­gewohn­heiten können Hinweise sein.

Endoskopische Untersuchung

Selbst kleinste Veränderungen der Darm­schleim­haut kann das Team um den Leitenden Oberarzt Dr. Jan Aqua sehr gut sichtbar machen. Die Werler Mediziner arbeiten dabei mit endoskopischen Geräten der neuesten Generation.

Mit einem speziellen biegsamen und schlauch­förmigen Instrument, dem Endoskop, wird während der Darm­spiegelung das Innere des Darms betrachtet und nach Auffällig­keiten abgesucht. Ein elektronischer Video-Chip sendet dabei die Bilder aus dem Darm­inneren auf einen Monitor. Jede Veränderung der Darm­schleim­haut kann so sichtbar gemacht und ausgewertet werden. Zusätzlich können über Arbeits­kanäle spezielle Operations­instrumente eingeführt und Gewebe­proben entnommen oder Darm­polypen abgetragen werden. Die gesamte Untersuchung dauert etwa 30 Minuten. Sie ist auch ohne eine Schmerz­spritze meistens schmerzarm. Auf Wunsch können Beruhigungs­mittel verabreicht werden, wodurch Schmerzen oder Miss­empfindungen vermieden werden.

Dr. Jan Aqua

Chefarzt

Kontaktinformationen

Ärztliche Leitung

Dr. Jan Aqua

Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie

Sektion Gastroenterologie

Lana Vidator

Fachärztin für Innere Medizin und Gastroenterologie

Vladimir Kuzmanov

Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie

Kontakt

Birgit Hempe
T: 0 29 22 / 801 - 21 03
F: 0 29 22 / 801 - 21 50

Sprechzeiten

Öffnungszeiten des Sekretariats
Montag bis Freitag 7.30 bis 16.30 Uhr

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