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Der Vorsitzende Klaus Eickenbusch und Schatzmeister Peter Hörster vom Krankenhausförderverein übergaben das Gerät persönlich seiner Bestimmung. Die Pflegekräfte schilderten den beiden Fördervereinsvertretern die Anwendung und die fortschrittlichen Nutzungsmöglichkeiten, die letztlich den Patientinnen und Patienten zugutekommen.
Der große Vorteil ist, dass dank dieses Geräts den Patienten in einigen Fällen eine invasive Beatmung erspart werden kann und somit eine schonende Behandlung als Alternative zur Verfügung steht. Die invasive Beatmung ist eine mechanische Atemunterstützung, bei der ein Beatmungsschlauch in die Atemwege eingeführt wird, um die Lungenfunktion zu unterstützen. Dies geschieht entweder durch den Mund oder die Nase (Intubation) oder durch einen operativen Zugang zur Luftröhre.
Das neue Gerät ermöglicht eine ausschließliche Highflow Sauerstofftherapie (HFOT) über eine Nasenbrille, was für die Patienten deutlich mehr Komfort bedeutet: „Die Patienten können somit während der Therapie reden, essen und trinken, was die Behandlungssituation für Patienten deutlich angenehmer macht“, betont Pflegedirektorin Filiz Hinz. Mit einer Flow von bis zu 80 Litern pro Minute und einer einstellbaren Sauerstoffkonzentration von 21 bis 100 Prozent kann diese innovative Medizintechnik eine „The State oft the art“ Therapie gewährleisten.Es ist das erste seiner Art, das der Hersteller deutschlandweit an eine Klinik ausgeliefert hat.
Das Besondere ist zudem die Flexibilität: Es wird kein Kontroll-Monitor benötigt, da die Sauerstoffsättigung direkt über das Gerät gemessen werden kann und auch überwacht wird. Durch den Akku mit einer Laufzeit von bis zu zwei Stunden ist es nicht nur möglich, die Patientinnen und Patienten unter der laufenden Therapie zu mobilisieren, sondern das Gerät kann auch überall im Krankenhaus eingesetzt werden, sei es für einen Transport oder zur respiratorischen Unterstützung bei Untersuchungen.
Mit der Anschaffung dieses Geräts weitet das Werler Krankenhaus seine Kapazitäten für die Versorgung von Patienten, die beatmet werden müssen, aus. „Das Engagement des Fördervereins zeigt einmal mehr, wie wertvoll die Unterstützung der Gemeinschaft für unsere Krankenhauspatienten ist“, sagt der kaufmännische Direktor des Mariannen-Hospitals, Tobias Franke.