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Leistungsspektrum

Zentrale Themen für Patienten mit Risiken, von einer Erkrankung des Magen-Darm-Traktes betroffen zu sein, sind die Vorsorgeuntersuchungen. In diesem Rahmen können sehr frühzeitig Probleme erkannt und direkt behandelt werden. Das Mariannen-Hospital bietet ein großes Spektrum an Untersuchungen und Behandlungsmöglichkeiten für eine Vielzahl von Patienten.


  • Zur Diagnostik stehen in der Inneren Abteilung mit den Schwerpunkten Gastroenterologie und Diabetologie moderne Verfahren zur Verfügung:

    • Sonographie (Ultraschalluntersuchung), Doppler-Sonograhie
    • ERCP (Röntgenuntersuchung der Gallenwege, Gallenbalse und des Pankreasgangs
    • Magenspiegelung (ÖGD)
    • Koloskopie (Darmspiegelung)
    • Bronchoskopie (Spiegelung der Bronchien)
    • EKG, Langzeit-EKG, Belastungs-EKG
    • Langzeitblutdruckmessung
    • Transthorakale Echokardiographie
    • transösophaeaale Echocardiographie (Ultraschalluntersuchung von der Speiseröhre aus)
    • Lungenfunktionsmessung mittels Body-Plethysmographie
    • Laufbandergometrie
    • Venenschlussplethysmografie und Phlebodynamometrie
    • i.a. DSA (intraarterielle digitale Subtraktionsangiographie)
    • CO2-Angiographie (Gefäßdarstellung mit Kohlensäure als Kontrastmittel)
    • Lichtreflexionsrheographie

  • Die Entstehung von Darmkrebs wird durch eine Reihe von Risikofaktoren begünstigt. Dazu zählen chronisch entzündliche Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa. Vor allem aber  gehören Menschen, die unter Darmpolypen leiden, zur Haupt-Risikogruppe. Die erbliche Vorbelastung spielt ebenfalls eine Rolle. Das Risiko, an Polypen und Darmkrebs zu  erkranken, ist um das zwei- bis vierfache erhöht, wenn enge Familienangehörige bereits erkrankt sind oder waren. Übergewicht, Bewegungsmangel, Rauchen und eine Ballaststoffarme sowie fettreiche Ernährung werden ebenfalls mit einer höheren Rate an Darmkrebserkrankungen in Verbindung gebracht.

    Symptome
    In 90 Prozent der Fälle entwickelt sich Darmkrebs aus gutartigen Wucherungen der Darmschleimhaut, so genannten Polypen. Viele dieser Wucherungen entarten im Lauf von sechs bis zehn Jahren zu bösartigen Tumoren. Da diese Tumore über viele Jahre keine Symptome zeigen, werden sie meist erst im fortgeschrittenen Stadium entdeckt. Zu diesem Zeitpunkt sind die Therapiemöglichkeiten schon eingeschränkt, da sich möglicherweise  bereits Metastasen gebildet haben, die in benachbarte Organe eingedrungen sein können. Umso wichtiger ist deshalb eine konsequente und regelmäßige Darmkrebs-Vorsorge. Und auch die Selbstbeobachtung ist entscheidend. Blut im Stuhl, Bauchbeschwerden, eine stärkere Gewichtsabnahme, Unwohlsein oder wechselnde Stuhlgewohnheiten können  Hinweise sein.


    Weitere Krankheitsbilder: Magen - Bauchspeicheldrüse


  • Gezielte Vorsorgeuntersuchungen sorgen dafür, Darmkrebs im Frühstadium zu erkennen. Daher sollte jeder ab dem 50. Lebensjahr die jährlich empfohlenen Präventionsangebote wahrnehmen, Risikogruppen bereits ab dem 40. Lebensjahr. Es gibt verschiedene Früherkennungsuntersuchungen: Der Hämocculttest, der jährlich angewendet werden sollte, ist ein Test auf verstecktes Blut im Stuhl. Eine Alternative zum Hämocculttest ist der immunologische Occulttest. Er bietet den Vorteil, dass er noch spezifischer nach Blutspuren in der Stuhlprobe sucht. Die sicherste und aussagekräftigste Methode zur Früherkennung und Diagnostik von Darmkrebs ist die Darmspiegelung, die Koloskopie. Mit ihr lassen sich selbst kleinste Schleimhautveränderungen, Tumore oder Polypen aufspüren und beseitigen. Ab dem 55. Lebensjahr hat jeder Anspruch auf eine Darmspiegelung als Früherkennungsmaßnahme (Kostenübernahme durch die Kassen).


  • Die Abteilung für Innere Medizin des Mariannen-Hospitals hat sich auf endoskopische Untersuchungen spezialisiert – über 2.500 sind es pro Jahr. Selbst kleinste Veränderungen der Darmschleimhaut kann das Team um den Leitenden Oberarzt Dr. Jan Aqua sehr gut sichtbar machen. Die Werler Mediziner arbeiten dabei mit Geräten der neuesten Generation.

    Mit einem speziellen biegsamen und schlauchförmigen Instrument, dem Endoskop, wird während der Darmspiegelung das Innere des Darms betrachtet und nach Auffälligkeiten
    abgesucht. Ein elektronischer Video-Chip sendet dabei die Bilder aus dem Darminnern auf einen Monitor. Jede Veränderung der Darmschleimhaut kann so sichtbar gemacht und ausgewertet werden. Zusätzlich können über Arbeitskanäle spezielle Operationsinstrumente eingeführt und Gewebeproben entnommen oder Darmpolypen abgetragen werden. Die gesamte Untersuchung dauert etwa 30 Minuten. Sie ist auch ohne eine Schmerzspritze  meistens schmerzarm. Auf Wunsch können Beruhigungsmittel verabreicht werden, wodurch Schmerzen oder Missempfindungen vermieden werden.