Endoprothetik
 
 

Endoprothetik

Durch Verschleiß oder als Folge einer Verletzung kann ein Gelenk so stark zerstört werden, dass es nicht mehr beweglich ist und ständig schmerzt. In diesem Fall kann der Ersatz des Gelenkes durch ein Kunstgelenk zu einer schmerzfreien Wiederherstellung der Beweglichkeit führen. Bisher ist der Ersatz möglich an Hüftgelenken, Kniegelenken, Schultergelenken, Ellenbogengelenken, Sprunggelenken, Hand-, Finger- und Zehengelenken. Im Mariannen-Hospital Werl werden seit vielen Jahren in großer Zahl künstliche Hüft- und Kniegelenke implantiert.

Das künstliche Hüftgelenk

Bedingt durch Verschleiß der Gelenkflächen kommt es zu einer stark schmerzhaften Bewegungseinschränkung des Hüftgelenkes. Während anfangs nur längere Belastungsschmerzen bestehen, ist mit zunehmendem Verschleiß der knorpeligen Gelenkflächen ein dauernder Schmerz zu erwarten, der bald auch ohne Belastung auftritt ("Ruheschmerz").

Auch bei einem Bruch des Schenkelhalses bei älteren Menschen ist durch das Einsetzen eines künstlichen Hüftgelenkes rasch die Gehfähigkeit wiederherzustellen.

Individuelle Behandlungsmöglichkeiten
Je nach Festigkeit des Knochens werden zementierte und zementfreie Verankerungen der Gelenkkomponenten gewählt, dies kann individuell während der Operation bestimmt werden. Auch die Gleitflächen des  künstlichen Gelenkes werden individuell ausgewählt. Es stehen Metall, Keramik oder Polyethylen zur Verfügung.

Eine Altersgrenze für die Implantation eines künstlichen Hüftgelenkes sehen wir nicht, auch über 90-jährige Patienten sollen nicht mit ständigen Schmerzen an das Bett gefesselt werden. Die Operation erfolgt in Absprache zwischen Patient und Anästhesie-Arzt in Allgemein- oder Teilnarkose (Regionalanästhesie).

 

Das künstliche Kniegelenk

Das Kniegelenk ist durch seinen komplizierten anatomischen Aufbau und die vielfältigen Bewegungsabläufe starkem Verschleiß ausgesetzt. Dieser kann noch verstärkt werden durch Verletzungen oder Fehlstellungen (X- oder O- Bein). Leichte Verschleißformen können bei einer Gelenkspiegelung behandelt werden.

Bei vollständigem Abrieb der Gelenkflächen ist der Ersatz des gesamten oder eines Teiles des Kniegelenkes erforderlich. Dieser Eingriff stellt mittlerweile tägliche Routine dar. In Deutschland werden pro Jahr etwa 100.000 künstliche Kniegelenke eingesetzt. Das Mariannen-Hospital führt pro Jahr ca. 200 Eingriffe am Knie durch. Nach der Operation, die in Regional- oder Vollnarkose durchgeführt werden kann, schließt sich unmittelbar eine krankengymnastisch betreute Übungsbehandlung an.

Nach der OP in Bewegung kommen
Ab dem ersten Tag nach der OP wird durch speziell ausgebildete Krankengymnasten mit Bewegungsübungen begonnen. Die Kunstgelenke sind so stabil eingesetzt, dass eine vollständige Belastbarkeit sofort gegeben ist. Das erleichtert gerade älteren Menschen das Laufen. In der Regel sind Patienten nach zwei Wochen soweit wieder hergestellt, dass sie selbständig laufen und auch Treppen steigen können, dennoch sollten die gymnastischen Übungen ambulant oder in einer Reha-Klinik für weitere vier Wochen durchgeführt werden.

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