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Name des Begriffes: Thrombose
Beschreibungen des Begriffes:

Bei einer Thrombose bildet sich ein Blutgerinnsel in einer Vene und behindert den Blutkreislauf.

Der Pfropf kann in jedem Blutgefäß des Körpers entstehen. Meistens ist eine Thrombose mit Schmerzen und einer Schwellung in dem betroffenen Bereich, Fieber und einer erhöhten Herzfrequenz verbunden. Manchmal ist sie symptomlos. Bildet sich ein Blutgerinnsel in einer Arterie, spricht man von einer arteriellen Thrombose, die eine häufige Ursache für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall ist. Bei den Venenthrombosen unterscheidet man eine Thrombose der oberflächlichen und der tiefen Venen. Zahlreiche Faktoren erhöhen das Risiko für eine tiefe Beinvenenthrombose: größere Operationen, Bettlägerigkeit, Übergewicht,

Blutgerinnungsstörungen, Krampfadern, internistische Erkrankungen, Krebsleiden, „Antibaby-Pille“ in Kombination mit Rauchen sowie lange Reisen mit Auto, Bus, Bahn oder Flugzeug. Der Arzt stellt die Diagnose aufgrund der Krankengeschichte und einer körperlichen Untersuchung. Eine Thrombose wird mit Medikamenten, so genannten Gerinnungshemmern, therapiert – bei Beinvenenthrombosen zusätzlich mit Kompressionsstrümpfen. Wird eine Thrombose nicht oder zu spät behandelt, kann es zu einer Lungenembolie kommen.

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