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Name des Begriffes: Morbus Dupuytren
Beschreibungen des Begriffes:

Morbus Dupuytren ist eine gutartige schmerzlose Erkrankung des Bindegewebes der Handinnenfläche.

Handinnenfläche. Durch Verkürzungen der Muskeln oder Sehnen können die Patienten ihre Finger nicht mehr strecken, die Beweglichkeit in den Gelenken ist eingeschränkt. Die Erkrankung tritt meist ab dem 50. Lebensjahr auf, Männer sind häufiger betroffen. Obwohl die Ursache bis heute nicht sicher ist, vermuten Fachleute, dass Alkoholmissbrauch, Rauchen, Diabetes mellitus, Epilepsie und Vererbung Auslöser sein können. Der Krankheitsverlauf erstreckt sich über mehrere Jahre. Der Arzt kann die Diagnose mit Blick auf die betroffene Hand in Verbindung mit der Krankheitsgeschichte schnell stellen. Im Anfangsstadium der Erkrankung kann eine lokale Bestrahlung den Fortschritt verlangsamen oder aufhalten. Gebeugte Finger können minimal-invasiv wieder streckbar gemacht werden. Eine Operation ist empfehlenswert, wenn der Patient die Hand nicht mehr flach auf den Tisch legen kann. Im Anschluss ist eine physiotherapeutische Behandlung notwendig, um die Finger wieder zu trainieren.

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